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Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Göppingen e. V.

Rettungshundestaffel

Heininger Straße 70,
73037 Göppingen

E-Mail: info[at]drk-rettungshundestaffel-gp[dot]de

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(Kto.: 22923, BLZ: 6105000)

Einsatzbeispiele

Die Gründe, warum die Rettungshunde angefordert werden können sehr unterschiedlich sein - hier ein paar Beispiele:

Ältere Frau vermisst

Nachts um 4.00 Uhr piepst der Melder. Die Staffel ist einsatzbereit und macht sich auf den Weg.

Lage: Es wird eine ältere russische Frau vermisst, deren Mann kurz zuvor auf dem nahen Friedhof beerdigt wurde. Die Frau wollte mittags das Grab ihres Mannes besuchen und kam nicht wieder nach Hause.

Gegen 5.00 Uhr treffen die Rettungshundestaffeln an der Einsatzleitung ein und bekommen ihre Suchgebiete zugeteilt.

Um ca. 6.30 Uhr wurde eine Person, auf die die Beschreibung passt, von der DRK Rettungshundestaffel Göppingen aufgefunden. Nach einigen Verständigungsschwierigkeiten konnte geklärt werden, dass es sich um die Vermisste handelt. Diese muss die ganze Nacht orientierungslos umhergeirrt sein. Gegen 7.00 Uhr konnte die Frau verwirrt und entkräftet aber ansonsten unversehrt ihren Angehörigen übergeben werden.

Schwerer Autounfall 

Der verletzte Unfallfahrer ist nicht ansprechbar. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich noch weitere Personen im Fahrzeug aufgehalten haben und evtl. herausgeschleudert wurden, werden die Rettungshundestaffeln aus Göppingen alarmiert.

Nach ca. 2 Std. Suche konnten alle Staffeln melden, das sich keine weiteren Personen in den angrenzenden Waldgebieten aufhalten. Durch Befragung der Angehörigen und des Verletzten wurde dies am nächsten Tag auch bestätigt.

Im Kinderheim wird seit dem Nachmittag ein Junge vermisst.

Der Junge war mit seiner Gruppe bei einem Spaziergang im Wald verschwunden. Eine sofortige Suche durch die Mitarbeiter des Instituts blieb erfolglos.

So lief am Abend eine großangelegte Suche mit Polizei, verschiedenen Rettungshundestaffeln, Bergwacht und örtlichen DRK Bereitschaften an. Am frühen Morgen musste die Suche erfolglos abgebrochen werden. Die nächste Alarmierung erfolgte dann wieder am Mittag. Die folgenden Tage wurden die Einsatzgebiete immer wieder verlegt. Helfer und Hunde, auch die benachbarter Staffeln, arbeiteten bis zum Rande der Erschöpfung. Leider konnte trotz zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung der Junge nicht aufgefunden werden.Dieser Einsatz war im Kreis Göppingen bis jetzt der größtangelegteste.

Abschiedsbrief

Leider auch Realität der Rettungshundestaffeln: Menschen, die aus dem Leben scheiden wollen hinterlassen einen Abschiedsbrief. Häufig kann über die Handyortung oder das Auffinden des PKWs das Suchgebiet eingegrenzt werden.

Meist gehen diese Menschen in den Wald, denn sie wollen nicht gefunden werden. Die Hunde können aber auch in unwegsamen Geländen Menschen aufspüren - häufig jedoch zu spät. Immerhin kann aber der Fund einer toten Person aber den Angehörigen Gewissheit verschaffen oder aber auch ahnungslose Spaziergänger vor einem zufälligen Fund bewahren.