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Deutsches Rotes Kreuz
Kreisverband Göppingen e. V.

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Ausbildung Hund

Die Hundeausbildung ist sehr vielseitig. Der Spaß am Lernen steht aber bei allen Disziplinen im Vordergrund. Das Training ist von Spiel und Belohnung geprägt.

Gehorsam

Gehorsam ist für einen Rettungshund unverzichtbar und überlebenswichtig.

So muss er nicht nur „Fuß laufen“, sich auf Kommando setzen oder legen - vielmehr muss er in jeder erdenklichen Situation (viele Leute, Lärm, Feuer, Rauch, Straßenverkehr....) ein zuverlässiger und gelassener Partner sein. Er muss sich auch auf große Entfernung lenken und leiten lassen und jedes Kommando seines Hundeführers sicher ausführen.

Sollten wir im Einsatzfall auf - für den Hund - unüberbrückbare Hindernisse treffen, oder verletzt sich der Hund, sollte er sich problemlos tragen lassen.

Gerätearbeit

Gerätearbeit ist zwar kein Bestandteil der Flächensuchprüfung, dennoch wird diese regelmäßig trainiert, da das sichere Überqueren von verschiedenen Hindernissen die Grundlage für eine gute Geländegängigkeit der Hunde ist. Trainiert wird das Begehen von Gitterrosten, Brettern, Wippen und Leitern oder das Durchkriechen von verschiedenen Tunneln und Röhren. 

Außerdem lernt der Hund dabei, dass er seinem Herrchen oder Frauchen in allen Situationen vetrauen kann und er nur Aufgaben bewältigen muss, die er schaffen kann.

Anzeige und Suche

Spielerisch lernen die Hunde Menschen zu suchen und zu verbellen. Die ersten Schritte hierbei sind, das die Hunde lernen eine Person anzubellen um ihr heißersehntes Spielzeug oder Futter zu bekommen.

Anfangs sind die Verstecke noch sehr einfach um dem Hund schnell einen Erfolg geben zu können. Im Laufe der Ausbildung (ca. 2-3 Jahre) werden die Verstecke immer schwerer, sodass der Hund zur Prüfungsreife gelernt hat große Waldgebiete zuverlässig abzusuchen und gefundene Personen anzuzeigen.

Am Prüfungstag muss das Rettungshundeteam ein etwa 30000qm großes Waldstück innerhalb von 20 Minuten absuchen. Eine dem Hundeführer unbekannte Anzahl von Personen muss gefunden, vom Hund angezeigt und vom Hundeführer sanitätsdienstlich versorgt werden. Nur wenn diese Prüfung alle 1 1/2 Jahre bestanden wird, können die Teams im Einsatz eingesetzt werden.

Es ist sehr wichtig den Hund ständig neuen Situationen auszusetzen. Immer wieder wird mit völlig fremden Personen trainiert. Ebenso mit Menschen die Alkohol getrunken haben, die aggressiv dem Hund gegenüber sind oder die versuchen den Hund zu streicheln und von seiner Arbeit abzulenken.

Nur ein gut ausgebildeter Rettungshund kann all diese Situationen ohne Aggresivität oder Angst meistern.

Im Einsatzfall kann ein Rettungshund eine Suchbreite von ca. 50 Metern zuverlässig absuchen. In einer Suchkette wären für diese Breite mind. 30 Personen notwendig. Hier zeigt sich der Vorteil von Hunden vor allem bei Nacht und in unwegsamen Geländen die nicht, oder nur schlecht, einsehbar sind.